
Herbst.Winter 26/27
Kultur i.d. Schlosskapelle – Saxton
So., 27.9.2026, 11.00 – 13.30
Schlosskapelle Ottensheim
Facettenreich wie der Sound eines Saxophonquartetts und des Saxophons selbst
Die vier MusikerInnen Andrea Edlbauer, Evelyne Leeb, Philipp Haider & Stefan Prechtl trafen einander in Linz (AUT), wo sie 2017 das saXTon Saxophonquartett gründeten. Die vier SaxophonistInnen studierten in Linz und Wien und verschrieben sich dem Klang des klassischen Saxophons. Meisterkurse mit dem Raschér Saxophone Quartet, Philippe Geiss, Otis Murphy oder Jean Yves Fourmeau inspirierten und beeinflussten die vier auf ihrem saxophonistischen Lebensweg. Stilistisch bewegt sich das Quartett in allen erdenklichen Genres und versucht in den Programmen auch immer wieder über herkömmliche Konventionen hinwegzusehen & althergebrachte Barrieren zu überwinden.
Saxton ist immer auf der Suche nach neuen Ideen, Herausforderungen und stets bestrebt ihre klangliche und instrumentale Welt zu erweitern. Dies zeigt sich auch in den gemeinsamen Projekten mit wunderbaren Kammermusikpartnern wie Johanna Dömötör auf der Querflöte im Programm saXTon meets flute.
Andrea Edlbauer – Sopransaxophon
Philipp Haider – Altsaxophon
Evelyne Leeb – Tenorsaxophon
Stefan Prechtl – Baritonsaxophon
Schlagertherapie
Mi., 7.10.2026, 20.00 – 22.30
Alter Bauhof Ottensheim
Geht es Ihnen auch so?
Sie schlagen die Zeitung auf, öffnen den Computer, drehen den Fernseher auf, oder stellen das Radio an und verzweifeln im selben Moment, da man Sie auf all diesen Kanälen davon zu überzeugen versucht, das Ende der Welt stünde unmittelbar bevor?
Der Krieg in der Ukraine, Corona, Klimawandel, die Umweltverschmutzung, Atomtests in Nordkorea, Amerikanischer Drohnen-Krieg, IS Terror, Fluchtrouten, Völkerwanderung, Festung Europa, Syrien, Libyen, Gutmenschen, Schlechtmenschen, Böhmermann vs Erdogan….
Sehnen Sie sich dann auch manchmal zurück nach der Zeit, als Mama beim Bügeln auf Radio Niederösterreich, der blaugelben Welle surfend, die schönsten Schlager der 50er und 60er Jahre von Caterina, Vico, Connie und Peter, Udo und natürlich auch Peter dem Großen mitsang? Als die Zukunft ausschließlich gut war und die Vergangenheit in Schwarzweiß. Als man von der Ferne träumte, von Fernando, Alfredo und Jose, der Ankunft des Schiffs harrte, das da kommen würde, oder ganz verliebt, nach ein paar Gläschen griechischen Weins, zwei Spuren in den Schnee zog und anschließend zwei kleine Italiener vom Bahnhof abholte?
Mir geht es manchmal so und deshalb gibt es diesen besonderen Abend. Vergessen wir für eine kurze Weile die Sorgen der Welt und ergeben wir uns unseren sehnsüchtigsten Träumen – damit wir’s danach wieder frisch gestärkt mit der Realität aufnehmen können! Schlagertherapie sozusagen.
Und dies sei Ihnen vorab versprochen: Politik, Florian Silbereisen, Helene Fischer und Andreas Gabalier müssen draußen bleiben! [Thomas Gansch]
Thomas Gansch – Trompete, Flügelhorn, Gesang
Sebastian Fuchsberger – Gesang, Posaune
Leonhard Paul – Posaune, Basstrompete, Gesang
Michael Hornek – Klavier, Gesang
Lylit
Sa., 14.11.2026, 20.00 – 22.30
Alter Bauhof Ottensheim
Es gibt Künstlerinnen, die Musik machen – und es gibt Künstlerinnen, die Musik sind. LYLIT gehört zu Letzteren. Aufgewachsen am Klavier, geschult in Klassik und Jazz, hat sie früh begonnen, ihren eigenen Ausdruck zu suchen – kompromisslos, direkt, echt.
Schon bald wurde ihr Talent international sichtbar: ein Plattenvertrag in den USA bei Kedar Massenburg (CEO von Motown), Top-Ten-Platzierungen der US R’n’B-Charts, Tourneen durch Europa und Amerika. Später schreibt sie Songs für andere (Conchita, Parov Stelar uvm.), arbeitet mit renommierten Produzenten, komponiert Filmmusik – und gewinnt mit ihrer Arbeit zum Kinofilm Eismayer den Österreichischen Filmpreis und die ROMY für die beste Filmmusik.
Mit her präsentiert LYLIT ein Album, das ihre künstlerische Stimme klarer denn je zeigt: reduziert auf Stimme, Klavier und Streicher. Alles ist dem Inhalt untergeordnet, jede Nuance der Stimme präzise eingesetzt – mal klar und durchdringend, mal zart und verletzlich – stets im Dienst der Botschaft. In diesem fokussierten Kern ihres Ausdrucks verschmelzen Emotion, Sprache und Klang zu einer intimen, unverstellten Präsenz. her beschränkt sich auf die Essenz – pur, eindringlich, zu berühren, ohne Filter, kompromisslos und ganz bei sich.
Die Presse beschreibt LYLIT als „Eine Stimme, die imstande ist, Räume zum Leuchten zu bringen und Herzen unmittelbar zu erreichen.“ – Kulturjournal,
„Eine der größten Soul-Stimmen, die Österreich je hervorgebracht hat“ (Stadtzeitung Hall) und lobt ihre Musik, die „zu Innerlichkeit und Verletzlichkeit führt und sich nicht in den Alltagslärm integrieren lässt“ (Platoo).
Ö1 urteilt: „Die Musikerin Eva Klampfer alias Lylit vermag … die feinsten Fasernunserer Herzen in empathische Schwingungen zu versetzen.“
Half a Century Band
Sa., 21.11.2026, 20.00 – 22.30
Alter Bauhof Ottensheim
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Eintritt: freiwillige Spende
Academy Singers
So., 13.12.2026, 17.00 – 19.30
Pfarrkirche Ottensheim
Die vielfach ausgezeichneten Academy Singers bestehen aus etwa 40 jungen Sängerinnen und Sängern. Der Chor stammt ursprünglich aus Oberösterreich und konnte sich in seinen fast 20 Jahren Bestehen bei vielen internationalen Wettbewerben profilieren.
Sie treten sowohl in gemischter Formation als auch als reiner Frauen- und Männerchor auf. Geleitet wird der Chor von Julia Nobis und Martin Buchmann. Da viele Mitglieder auch abseits des Chores im musikalischen Bereich schaffend tätig sind, bilden Kompositionen und Arrangements aus eigener Feder keine Seltenheit und bereichern das ohnehin außergewöhnlich breite Repertoire. Dieses reicht von alter Musik über traditionelle Volksmusik bis hin zu Pop, elektronischer und zeitgenössischer Musik.
Kultur i. d. Schlosskapelle – Frauenstreichquartett des BOL
So., 24.1.2027, 11.00 – 13.00
Schlosskapelle Ottensheim
Matinee mit dem „Streicherinnen- Quartett des Brucknerorchesters Linz“
Violinen: Johanna Bohnen und Jana Kuhlmann
Viola: Laura- Maria Jungwirth
Violoncello: Betty Valic
Bratschistin Katia Timofeeva als Gast
PROGRAMM
1) Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquintett in A-Dur Opus 18
Pause
2) Anton Bruckner: Streichquintett F- Dur, WAB 112
Fr., 26.2.2027, 20.00 – 23.00
Alter Bauhof Ottensheim
Yasmo & die Klangkantine
Augen auf & durch“
Yasmo & die Klangkantine sind zurück – mit frischen Tracks, neuem Sound und der mitreißenden Energie, die sie zu einer der besten Live-Bands des Landes gemacht hat! Nach gefeierten Konzerten und ausverkauften Shows melden sich die wortgewaltige Rapperin und ihre Big Band mit einem neuen Album im Gepäck zurück auf die Bühnen. Musikalisch gehen sie noch einen Schritt weiter: Der unverkennbare Mix aus Rap, Jazz und großer Bläser-Power klingt noch facettenreicher, noch mutiger – und trifft wie immer direkt ins Herz und auf die Zwölf.
Wer Yasmo & die Klangkantine schon einmal live erlebt hat, weiß: Hier trifft messerscharfe Lyrik auf mitreißende Arrangements, explosive Spielfreude auf Haltung. Und wer sie noch nicht gesehen hat – sollte das jetzt dringend nachholen!
Neues Album. Neuer Sound. Gleiche Wucht.
Yasmo & die Klangkantine live – besser, lauter und dringlicher denn je.
Berni Wagner „Monster“
Fr., 2.4.2027, 20.00 – 22.30
Alter Bauhof Ottensheim
Herrschaftszeiten! Der Berni Wagner wieder. Macht wieder Slapstick mit Sprache. Verbales Jiu-Jitsu. Feine Klinge und so weiter, sowieso – aber alles nur Selbstverteidigung versteht sich. Seit ihm gesagt wurde, dass auch in ihm ein Monster schlummert, klammert sich Österreichs beliebtester Zottelfrisurträger mit Zähnen und Klauen an seinen Humor. Nur so kann er seine Angst lang genug bezähmen, um sich auf die Suche nach dem Ungeheuer zu machen: Irgendwo da drin muss es doch sein – Oder?
Kultur i. d. Schlosskapelle – Ramsch und Rosen
So., 11.4.2027, 11.00 – 13.30
Schlosskapelle Ottensheim
„2011 treffen sich zwei Menschen. Eine kurze Begegnung reicht aus um zu wissen, diese musikalischen Wege werden sich kreuzen, verdichten, und zu einem gemeinsamen werden. Das Fundament von „Ramsch & Rosen” fußt auf einem Aufwachsen, das reich an kultureller Prägung war. Musikalische Elternhäuser, ein klingendes Umfeld und fundierte Ausbildungen führen zu dem, was die beiden heute ausmacht: Ein unverkrampfter Zugang zur Tradition und die nötige künstlerische Neugier, um die Vergangenheit in etwas Zeitgenössisches zu verwandeln, das in die Zukunft führen kann.
Wenn wir die Musik von Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer hören, sehen wir Töne und jene Landschaften, in denen diese Musik wurzelt. Die Musik fließt wie ein Fluss aus den beiden – groß, glitzernd und ungehindert. Sie spielen leise, ziehen uns an, lassen uns bezaubert oder beeindruckt sein. Sie wollen nie bekehren oder überzeugen, sondern widmen einfach all ihre Technik und Einsichten ihren sanften, aber kraftvoll überzeugenden Interpretation.“








